Bericht

Wenn die Formel 1 2026 nach Sepang zurückkehrt, kehren McLaren und Mercedes an einen Ort zurück, der für beide Teams voller Erinnerungen steckt. Zusammen standen sie hier bereits 18-mal auf dem Podium – neunmal McLaren und neunmal das Mercedes-Werksteam. Drei dieser Podestplätze waren Siege. Den vielleicht emotionalsten davon holte Kimi Räikkönen 2003. Der damals 23-Jährige gewann im McLaren-Mercedes seinen allerersten Formel-1-Grand-Prix und machte Sepang damit für immer zu einem besonderen Ort seiner Karriere und der Geschichte von McLaren. Nur vier Jahre später folgte einer der größten McLaren-Momente in Malaysia: Fernando Alonso gewann 2007 vor seinem jungen Teamkollegen Lewis Hamilton – Doppelsieg für McLaren-Mercedes. Doch auch Mercedes selbst schrieb später Geschichte in Sepang. 2014 dominierte Lewis Hamilton im Silberpfeil und gewann vor Nico Rosberg. Wieder standen zwei Autos desselben Teams ganz oben – diesmal feierte Mercedes den Doppelsieg. Doch die Sepang-Geschichte besteht nicht nur aus Siegen. Mika Häkkinen, David Coulthard, Heikki Kovalainen und Jenson Button standen für McLaren ebenfalls auf dem Podium. Für Mercedes sammelten Hamilton und Rosberg weitere Top-3-Ergebnisse. So stehen vor der Rückkehr neun McLaren-Podien neben neun Mercedes-Podien. Und die Verbindung zwischen beiden Teams ist heute wieder genauso sichtbar wie bei Räikkönens historischem Sieg 2003: Auch 2026 fährt McLaren mit Mercedes-Power. Wenn Lando Norris und Oscar Piastri für McLaren sowie George Russell und Kimi Antonelli für Mercedes erstmals mit einem Formel-1-Auto durch Sepang fahren, betreten sie Neuland – ihre Teams dagegen ganz und gar nicht. Dort, wo Räikkönen seinen ersten Sieg feierte, Alonso und Hamilton für McLaren jubelten und Hamilton und Rosberg später Mercedes einen Doppelsieg schenkten, wartet nun das nächste Kapitel. 18 Podestplätze und drei Siege stehen bereits in den Geschichtsbüchern. Vielleicht kommt 2026 ein weiterer dazu.

Bildhinweis: KI-generierte Illustration · keine Originalaufnahme.