Bericht
Nach dem Qualifying zum Großen Preis von Aserbaidschan hat sich die Startaufstellung für das Rennen am Samstag noch einmal verändert. Insgesamt vier Fahrer sind von Strafen betroffen. Während die Spitze mit George Russell, Charles Leclerc und Oscar Piastri unverändert bleibt, gibt es vor allem im Mittelfeld und am Ende des Feldes einige Verschiebungen. Die folgenreichste Strafe nach dem Qualifying trifft Carlos Sainz. Der Williams-Pilot hatte sich ursprünglich auf einem starken neunten Platz qualifiziert, wird jedoch um fünf Startpositionen zurückversetzt. Die Rennkommissare stellten fest, dass Sainz während Q3 unter gelben Flaggen nicht ausreichend verlangsamt hatte. Damit verliert Williams seine bis dahin beste Startposition der Saison. Sainz fällt von Platz neun auf Rang 14 zurück. Von seiner Strafe profitieren unter anderem Franco Colapinto, Oliver Bearman, Liam Lawson, Alexander Albon und Esteban Ocon, die jeweils eine Position nach vorne rücken. Auch Sergio Pérez wurde nach dem Qualifying bestraft. Der Cadillac-Pilot hatte Oscar Piastri während Q1 behindert. Nach Angaben der Rennkommissare war Pérez auf einer Vorbereitungsrunde unterwegs, als sich Piastri auf einer schnellen Runde näherte. Pérez war zuvor zweimal per Funk vor dem herannahenden McLaren gewarnt worden. Piastri musste schließlich vom Gas gehen. Die Stewards werteten die Situation als unnötige Behinderung und verhängten gegen Pérez eine Rückversetzung um drei Startplätze. Praktisch verliert der Mexikaner dadurch jedoch nicht drei Positionen. Wegen der deutlich höheren Strafen gegen die beiden Aston-Martin-Piloten wird Pérez das Rennen weiterhin von Platz 20 aufnehmen. Bereits vor dem Qualifying stand fest, dass Fernando Alonso und Lance Stroll wegen neuer Komponenten an ihren Antriebseinheiten weit nach hinten versetzt werden. Aston Martin überschritt bei beiden Fahrzeugen die für die Saison erlaubte Anzahl verschiedener Power-Unit-Komponenten. Alonso erhielt für die vorgenommenen Wechsel insgesamt eine Strafe, die ihn unabhängig von seinem Qualifying-Ergebnis ans Ende des Feldes schickt. Auch Stroll überschritt mit mehreren neuen Komponenten das erlaubte Kontingent und muss ebenfalls von hinten starten. Dadurch bilden die beiden Aston Martin die letzte Startreihe. Alonso steht auf Platz 21, Stroll auf Platz 22.
An der Spitze ändert sich dagegen nichts. George Russell startet nach seiner außergewöhnlichen Qualifying-Runde von der Poleposition. Der Mercedes-Pilot hatte Charles Leclerc um 0,837 Sekunden geschlagen. Oscar Piastri steht im McLaren auf Platz drei vor Isack Hadjar und Lando Norris. Lewis Hamilton startet von Rang sechs, gefolgt von Pierre Gasly und Max Verstappen. Durch die Sainz-Strafe rückt Franco Colapinto auf Platz neun vor und komplettiert gemeinsam mit Oliver Bearman auf Rang zehn die ersten fünf Startreihen. Besonders schwierig bleibt die Ausgangslage für Kimi Antonelli. Der Mercedes-Pilot war bereits im Qualifying verunfallt und startet unverändert von Platz 16. Während Teamkollege Russell das Feld anführt, steht Antonelli damit vor einer Aufholjagd durch das Feld.
Die komplette vorläufige Startaufstellung nach den bislang ausgesprochenen Strafen:
1. George Russell – Mercedes 2. Charles Leclerc – Ferrari 3. Oscar Piastri – McLaren 4. Isack Hadjar – Red Bull 5. Lando Norris – McLaren 6. Lewis Hamilton – Ferrari 7. Pierre Gasly – Alpine 8. Max Verstappen – Red Bull 9. Franco Colapinto – Alpine 10. Oliver Bearman – Haas 11. Liam Lawson – Racing Bulls 12. Alexander Albon – Williams 13. Esteban Ocon – Haas 14. Carlos Sainz – Williams 15. Arvid Lindblad – Racing Bulls 16. Kimi Antonelli – Mercedes 17. Gabriel Bortoleto – Audi 18. Nico Hülkenberg – Audi 19. Valtteri Bottas – Cadillac 20. Sergio Pérez – Cadillac 21. Fernando Alonso – Aston Martin 22. Lance Stroll – Aston Martin
Bildhinweis: KI-generierte Illustration · keine Originalaufnahme.

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