Bericht
Was für ein nervenaufreibender Nachmittag in Baku! Wir hatten Mercedes und McLaren vor dem Start fest die Daumen gedrückt – und am Ende lagen bei unseren beiden Teams Jubel und Enttäuschung ganz dicht beieinander. Während George Russell einen hart erkämpften Sieg feierte und Kimi Antonelli eine starke Aufholjagd zeigte, blieb McLaren trotz vielversprechender Ausgangslage ohne Punkte. Russell macht den Mercedes-Triumph perfekt Schon im Qualifying hatte George Russell mit seiner überlegenen Poleposition ein Ausrufezeichen gesetzt. Auch im Rennen ließ er zunächst nichts anbrennen. Der Brite behauptete beim Start die Führung, setzte sich vom Feld ab und kontrollierte über weite Strecken das Geschehen. Doch Baku wäre nicht Baku, wenn es bis zum Schluss ruhig geblieben wäre. Zwei Safety-Car-Phasen brachten das Feld wieder zusammen und machten aus Russells komfortabler Führung einen echten Krimi. In den letzten Runden rückte Max Verstappen immer näher. Russell hielt dem Druck stand und rettete seinen dritten Saisonsieg mit gerade einmal 0,196 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. Was für ein Finish! Kimi kämpft sich von Platz 16 auf Platz fünf. Auch Kimi Antonelli lieferte uns einen Grund zur Freude. Nach seinem Unfall im Qualifying musste der Italiener von Startplatz 16 ins Rennen gehen. Wir hatten auf eine Aufholjagd gehofft – und genau die bekamen wir zu sehen. Antonelli nutzte seine Chancen, arbeitete sich durch das Feld und profitierte auch von den turbulenten Rennphasen. Am Ende überquerte er die Ziellinie als Fünfter und sicherte Mercedes weitere zehn wichtige Punkte. Damit sammelten George und Kimi gemeinsam 35 Punkte. In der Fahrerwertung verkürzte Russell seinen Rückstand auf seinen Teamkollegen auf 66 Zähler. McLaren: Erst Podiumshoffnung, dann große Enttäuschung Für unsere beiden McLaren-Fahrer verlief das Rennen leider ganz anders. Oscar Piastri erwischte von Startplatz drei einen starken Beginn, überholte Charles Leclerc und fuhr lange auf Podiumskurs. Doch die beiden Red Bulls machten mächtig Druck, und die Safety-Car-Phasen wirbelten das Rennen zusätzlich durcheinander. Ein später Verbremser kostete Oscar schließlich alle Chancen auf Punkte. Statt des erhofften Podiums stand am Ende nur Platz 14 – besonders bitter nach seiner starken Leistung zu Beginn. Noch schlimmer traf es Lando Norris. Auch er hatte nach dem Start zunächst Positionen gutgemacht, geriet im weiteren Rennverlauf aber zunehmend unter Druck. Nach einem eigenen Verbremser fiel er zurück. Später wurde er unverschuldet in einen Unfall verwickelt, als Franco Colapinto die Kontrolle über seinen Alpine verlor und sowohl Teamkollege Pierre Gasly als auch Norris aus dem Rennen riss. Für Lando war der Grand Prix damit vorzeitig beendet. Ein Rennen voller Gegensätze Für uns bei PapayaSilver bleibt dieser Große Preis von Aserbaidschan besonders in Erinnerung. Wir freuen uns riesig über Georges Sieg und Kimis starke Fahrt vom hinteren Teil des Feldes bis auf Platz fünf. Gleichzeitig hätten wir Oscar und Lando nach ihrer guten Ausgangslage deutlich mehr gewünscht.
Heute darf Mercedes feiern. Für McLaren heißt es dagegen: abhaken, die Ursachen analysieren und beim nächsten Rennen wieder angreifen. Wir drücken natürlich weiterhin allen vier Fahrern die Daumen!
Bildhinweis: KI-generierte Illustration · keine Originalaufnahme.

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